Guss- und Drahtgläser

Gussgläser

Ihre Oberfläche ist strukturiert und schränkt die Durchsicht ein. Früher in vielen Varianten und Farben sehr beliebt, sind Gussgläser heute seltener. Neue Designs der SGG Master Serie (Mastercarré, Masterligne, Masterpoint, Masterray, Masterlens und Mastershine) sind in Stärken von 4, 6 und 8 mm erhältlich und lassen sich auch zu ESG, VSG und Isolierglas verarbeiten.

Ziehglas

Das klare, im traditionellen Ziehverfahren produzierte Glas verfügt nicht über die optische Qualität von Floatglas und ist leicht gewellt. Es kommt vor allem im Renovationsbereich bei historischen Bauten zum Einsatz und kann auch zu ESG, VSG und Isolierglas weiterverarbeitet werden. Wir lagern immer grosse Mengen von Ziehglas in 3 und 4 mm Dicke.

Profilglas

Das u-förmige, in standardisierten Breiten hergestellte Glas unterscheidet sich durch Steghöhe, Oberflächenstruktur oder Farbe. Es gibt Ausführungen mit Drahteinlage und mit Sonnen- oder Wärmeschutzbeschichtung. Profilglas ist auch als ESG erhältlich.

Drahtgläser

Diese Gussgläser von 6–7 mm Stärke verfügen über eine Drahteinlage, die Scherben im Bruchfall zusammenhält. Entgegen dem optischen Eindruck (Draht = Armierung) sind Drahtgläser weniger stark beanspruchbar: Der Draht wirkt als Fremdkörper im Glas und schwächt es. Die Auswahl an Designs und Farben ist klein. Eine spezielle Ausführung ist das Drahtspiegelglas: ein klares, transparentes Glas mit Drahteinlage – und, anders als sein Name behauptet, kein Spiegelglas.